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Stadtwerke-Tipps: Rund um Frost, Heizen und Lüften

26. November 2020

Bislang war der November überwiegend frostfrei und hat die Pfaffenhofener mit bis zu 2stelligen Temperaturen verwöhnt. Doch das ändert sich jetzt: Kälte und Frost sollen in den kommenden Tagen auch bei uns permanent einziehen. Nun gilt es ein paar Dinge zu beachten.

Bei Frostgefahr vorbeugen

Wenn das Thermometer spürbar in den Minusbereich fällt, können Schäden an Wasserleitungen, Armaturen, Zählern und Abwasserrohren entstehen. Auch Zähler an Haus oder Garten und Bauwasserzähler im Freien bei neu zu bebauenden Grundstücken sind empfindlich gegen Frost und können leichtbersten.

Bei Wasserzählern und Rohrleitungen sollte deshalb an die Vorsorge gedacht werden. Wasserzähler (besonders Garten- und Bauwasserzähler im Freien) und Leitungen an Außenwänden, in Garagen und Schächten sollten vor Frost geschützt werden. Gefriert das Wasser, dehnt es sich aus und kann Leitungen und Zähler zum Platzen bringen.

Ist eine Wasserleitung erst einmal eingefroren, sollte man beim Auftauen der Leitung vorsichtig vorgehen. Ein zu schnelles Auftauen kann die Leitungen massiv beschädigen.

Wesentlich empfindlicher ist der Wasserzähler. Deswegen empfehlen die Stadtwerke Pfaffenhofen besonders frostgefährdete Wasserzähler, Leitungsteile, Bauwasserzähler zu dämmen und so vor Frostschäden zu schützen. Nicht benötigte Leitungen, wie zum Beispiel Gartenleitungen oder Leitungen in Garagen sind vollständig zu entleeren.

Mit Eintritt der Kälte sollen in Keller und in der Nähe von Wasserleitungen Türen und Fenster geschlossen gehalten, beschädigte Fensterscheiben und schlecht schließende Türen instandgesetzt und Fenster und Türen abgedichtet werden.

Lüften und Heizen – der richtige Mix

Wenn es draußen kühler wird, bleiben die Fenster meist verschlossen – schließlich will niemand frieren. Dabei ist es nicht nur wegen Corona sehr wichtig, regelmäßig und richtig zu lüften.

Generell, so Dr. Sebastian Brandmayr, technischer Leiter der Stadtwerke Pfaffenhofen, sollte die verbrauchte Luft regelmäßig gegen frische, sauerstoffhaltige ausgetauscht werden. Dazu empfiehlt sich regelmäßiges Stoßlüften von etwa 5 bis 10 Minuten. Dies reduziert die in der Luft befindlichen Aerosole und hilft, gesund und leistungsfähig zu bleiben. Ein weiterer – oft unterschätzter - Grund: Durch die erhöhte Luftfeuchtigkeit kann sich Schimmel in den Wohnräumen bilden. Regelmäßiges Lüften ist das beste Mittel, um dem entgegen zu wirken.

 

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